NÄCHSTER TERMIN 2.MAI !!!!
Aufgepasst!! 1.Mai in Hamburg oder Berlin? Egal, es lohnt sich am 2.5. wieder in Marburg zu sein. Denn an diesem recht ungünstigen Brückentag findet der dritte und letzte Verhandlungstag unseres Prozesses statt. Wir laden euch alle ein, der Verhandlung ab 10Uhr im Landgericht (Raum 101) beizuwohnen. Ab 9 Uhr gibt es wieder Frühstück, Musik und zusammensitzen vor dem Gericht. Wir würden uns über euer zahlreiches kommen freuen und auch gerne den möglichen Freispruch mit euch feiern. Abends gibt es in der VoKü im Café am Grün ab 20Uhr eine Prozessnachlese. Bis nächsten Freitag MLP
Mehr unter http://www.marburg-b3a.de/
[7. Mai um 20.00 Uhr im Havanna 8]
Die großen Streiks – Episoden aus dem Klassenkampf (Buchvorstellung)
„Die großen Streiks“ umfasst eine Reihe von bedeutenden und kämpferischen Streiks des 20. Jahrhunderts, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Vom einfachen Lohnkampf bis zum Generalstreik, vom Erfolg auf ganzer Linie bis zum totalen Fiasko. Die geschilderten Arbeitskämpfe stehen exemplarisch entweder für bestimmte Streikformen oder für die historische und örtliche Verfasstheit der Arbeiter_innenbewegung. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf den Spannungsfeldern von Basis und Gewerkschaftsführung und deren (widersprechenden) Strategien.
Es referieren die Herausgeber: Holger Marcks & Matthias Seiffert
[8. Mai um 20 Uhr im Hörsaalgebäude (HS 6)]
Lokale Kämpfe des akademischen Prekariats
Über die Hilfskraftinitiative an der Philipps Universität und der FU Berlin
Die Arbeitsverhältnisse wissenschaftlicher und studentischer Hilfskräfte sind in jeder Hinsicht prekär: die Vertragslaufzeiten sind kurz und trotz der Arbeitsbelastung sind die Löhne niedrig. Eine wirkungsmächtige Interessensvertretung wird durch Abhängigkeitsverhältnisse enorm erschwert, Tarifverträge existieren nicht. Seit dem WiSe 07/08 organisieren sich Hilfskräfte in Marburg, um ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dass Organisation und Arbeitskampf erfolgreich sein können, zeigte eine Bewegung an der FU Berlin, die einen Tarifvertrag durchsetzen konnte. Beteiligte aus Marburg und Berlin werden mit uns über Problemfelder und Strategien diskutieren.
Es diskutieren: Diana Greim (GEW) aus Berlin & Beteiligte aus Marburg
[15. Mai um 20 Uhr im Hörsaalgebäude (HS 6)]
Der Kampf der Lokführer_innen
Im Spätsommer 2007 schaffte es die relativ kleine Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sich durch die Bestreikung des Nah- und Fernverkehrs der Deutschen Bahn ins Zentrum der öffentlichen Debatte zu katapultieren. Im Zuge der Entwicklungen wurde sie nicht nur von der Deutschen Bahn, sondern auch von anderen Bahngewerkschaften für ihren Alleingang angefeindet. Von Seiten der Bevölkerung hingegen kamen größtenteils positive Signale. In dem Vortrag soll es um das Verhältnis der Bahngewerkschaften zueinander, ihre Bedeutung für die Gewerkschaftsbewegung als Ganzes, und nicht zuletzt um die Frage nach der Möglichkeit einer progressiven Gewerkschaftspolitik gehen.
Es referieren: Holger Kindler (DGB Jugendbildungsreferent) und Roman George (Politikwissenschaftler) & Rosa Schwenger (Politikwissenschaftlerin)
[19.Mai um 20 Uhr im Hörsaalgebäude (HS 6)]
Das Strike Bike
Lokaler Kampf, Gewerkschaften & die Beschwörung der „Heuschrecke“
115 Tage dauerte die Fabrikbesetzung der Arbeiter_innen des Nordhausener Fahrradwerks „Bike Systems“ nachdem Ihr Standort offiziell geschlossen worden war. Mit Hilfe weltweiter Unterstützung produzierten sie in dieser Zeit über 1800 Fahrräder und erreichten breite mediale Aufmerksamkeit. Zeigen die Proteste, dass Arbeitskämpfe auch ohne die Unterstützung großer Gewerkschaften (hier die IG Metall) möglich sind? Woran lag der Erfolg der Streikenden? Führten Sie einen Stellvertreterkampf gegen die globale Gefahr des „Heuschreckenkapitalismus“? Und worin liegt die Gefahr einer Legitimierung des eigenen Kampfes durch die Verwendung solcher Symbolik?
Es referieren: Anna Stiede (Sozialwissenschaftlerin) & Björn Milbradt (Soziologe)
[24.Mai um 20 Uhr im Traumakino]
Filmvorführung, Infoveranstaltung und Diskussion: „Arbeit nach Maß“
Cecilia Gray, 45 min, span. mit dt. UT, ARG/BRD 2005
Die Anzüge der Textilfabrik Brukman kleideten lange Zeit die Herren von Buenos Aires. Ab Dezember 2001 wurde die Fabrik zum Sinnbild für die Kämpfe in den besetzten Betrieben der Hauptstadt. Arbeiterinnen von Brukman erzählen die Geschichte ihres Kampfes um den Erhalt von Arbeitsplätzen. Die meisten von ihnen hatten zu Beginn des Arbeitskampfes keine politische Erfahrung. Ging es ihnen zunächst nur darum, ihre ausstehenden Löhne zu erstreiten, forderten sie später vom Staat die Enteignung der Fabrik und deren Selbstverwaltung. Johannes Schulten wird uns Informationen aus erster Hand zu Fabrikbesetzungen und autonomer Arbeiter_innenorganisation geben können.
Es informiert: Johannes Schulten
Französische Polizisten, die illegale Einwanderer mit dem Flugzeug in deren Heimat eskortieren, können dabei Meilen sammeln. Die Polizisten könnten an den Vielfliegerprogrammen von Air France und anderen Fluglinien teilnehmen, bestätigte das französische Innenministerium am Mittwoch in Paris. Die französische Satirezeitung „Le Canard Enchaîné“ hatte die Tatsache aufgedeckt. „Dieses System ist nicht illegal“, schrieb das Wochenblatt.
„Angesichts von 23.000 Ausweisungen und der Tatsache, dass durchschnittlich drei Polizisten den Einwanderer begleiten, ergibt das eine schöne Summe von Freiflügen auf Kosten illegaler Einwanderer.“ Die französische Fluglinie Air France wollte zu dem Bericht nicht Stellung nehmen. (mhz/dpa/AFP)
http://www.zeit.de/news/artikel/2008/04/24/2519154.xml

Von Integration, von Partizipation ist viel die Rede. Teilhabe, verstanden als Wahlbeteiligung – „demokratisch“ oder nicht – gibt es fast überall. Eine Einbeziehung von BürgerInnen vor allem in lokale Entscheidungsprozesse gehört zum neoliberalen Standardprogramm. Von diesen oft manipulativen Mechanismen der Teilhabe ist dennoch weltweit eine Mehrheit ausgeschlossen. Lange Jahre neoliberaler Politik und die sie begleitenden Kriege haben weltweit das Elend und die soziale Polarisierung verschärft und die Zahl der Marginalisierten – der „Überflüssigen“ – ansteigen lassen. Aufgefangen werden sie in Slums, Banlieus, Gefängnissen, Flüchtlingslagern. Hinzu kommen die vielfachen und alltäglichen Diskriminierungen entlang der Linien Geschlecht, Ethnizität, Religion, Klasse. Eine globale Mehrheit bleibt so selbst von den existierenden Formen gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen.
Was hat die radikale Linke dem entgegenzusetzen? Kämpfe gegen jede Form der Diskriminierung und Marginalisierung prägen den Alltag linker Politik – gibt es aber darüber hinaus ein gemeinsames Ziel?
In Diskussionen um ein solches Ziel, um Berührungspunkte, um mögliche gegenseitige Bezugnahmen taucht immer wieder der Begriff der Globalen Sozialen Rechte (GSR) auf. Rechte, verstanden als legitime Ansprüche auf materielle und gesellschaftliche Ressourcen. Rechte, die nicht (nur) eingefordert, sondern die sich praktisch angeeignet werden sollen. Recht auf Leben. Recht auf Selbstbestimmung. Recht auf Teilhabe. Doch haben Rechte wirklich eine emanzipatorische Kraft? Oder steckt dahinter nicht die Utopie eines weltweiten Sozialstaats, von dem vielleicht gesellschaftliche Integration, sicher aber nicht ein Mehr an Selbstbestimmung zu erwarten ist?
Auf dem BUKO31 soll diese Perspektive – der Blick auf Rechte und Teilhabe weltweit – im Zentrum stehen: Lässt sich der dominierende und meist korrumpierende Diskurs um Rechte und Teilhabe radikalisieren?Dabei sollen die Schwerpunktthemen Arbeit, EU/Militarisierung, Klima, Migration anhand folgender Fragen analysiert werden, die auch den Kongress strukturieren:
1.) Wo und wie werden globale Ausschlüsse produziert? Daran schließt
2.) die Frage nach den existierenden und möglichen Interventionen & Kämpfen sowie
3.) die nach Utopien an, die aus diesen Kämpfen gewonnen werden und die andere inspirieren können.
Wie werden Forderungen nach Rechten und Teilhabe artikuliert und praktisch umgesetzt? Entstehen hieraus kraftvolle, offensive Bewegungen und schwer zu kittende Risse im herrschaftlichen Gefüge? Oder sind es ganz andere Kämpfe, die den Weg zu individueller und kollektiver Selbstbestimmung und zu praktischer gesellschaftlicher Solidarität leiten?
Rechtsextremismus im Marburger Ostkreis. Diskussionsveranstaltung mit Marcello Di Cicco (Student der Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen) am Dienstag, den 6. Mai 2008 um 19:00 Uhr im Gewerkschaftshaus Marburg, Bahnhofstr. 6
Marburg unterm Hakenkreuz. Diavortag von Dieter Woischke mit anschließender Diskussion, Dienstag, 13. Mai 2008, 19:00 Uhr, DGB-Haus Marburg (Alte Post), Bahnhofstr. 6
18.04.2008: Am Montag, dem 21. April 2008 werden im dritten Monat in Folge die Betroffenen des „Frankfurter Kessel“ auf der Ausschusssitzung für Recht, Verwaltung und Sicherheit im Römer anwesend sein und eine kritische Überprüfung des Polizeieinsatz vom 26. Januar 2008 einfordern.
Am Samstag, dem 26. Januar 2008 demonstrierten mehrere hundert Menschen in Frankfurt in einem breiten Bündnis für das Recht auf freie Bildung und Meinungsfreiheit. Bei dem massiven Polizeieinsatz im Laufe des Abends wurde ein beträchtlicher Teil der Demonstration eingekesselt und über 200 Personen unter dem pauschalen Vorwurf des „Landfriedensbruchs“ festgenommen.
In einem offenem Brief, der in der Ausschusssitzung übergeben werden soll, konfrontieren Betroffene des „Frankfurter Kessel“ den Ordnungsdezernent Volker Stein mit Ihren Vorwürfen. Volker Stein hatte im Februar im Rechtsausschuss verlauten lassen, dass es polizeiliche Willkür nach der Demonstration am 26.1.2008 nicht gegeben habe. Die gravierenden Repressions- und Misshandlungsberichte der Betroffenen sprechen eine andere Spache.
„Der Polizeieinsatz am 26.1.2008 ist ein weiterer Höhepunkt von Repressionsmaßnahmen gegenüber friedlichen Demonstrant/innen, der die demokratische Kultur dieser Stadt nachhaltig in Frage stellt. Wenn Bürger/innen dieser Stadt in Wahrnehmung Ihrer freiheitlichen Grundrechte kriminalisiert werden, ist das der Anfang einer gefährlichen Entwicklung“ so ein Sprecher des AK Recht. Eine unabhängige Untersuchung der Polizeimaßnahmen am 26.1.2008 ist dringend notwendig.
Der Offene Brief wird von einem Bündnis der Frankfurter ASten, dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren, dem Bündnis für Politik- und Meinungsfreiheit, der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt und GEW Hessen unterstützt.
Den offenen Brief findet ihr hier.
Schwul-lesbisches Symbol darf auf Campus nicht gehisst werden /Keine „politische Positionierung“ (16.4. 2008)
Sanssouci – Die Universität Potsdam verbietet die Regenbogenfahne: Das internationale Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung darf nicht auf dem Campus am Neuen Palais gehisst werden, entschied jetzt das Uni-Präsidialbüro. Angefragt hatte die schwul-lesbische Hochschulgruppe „QueerUP“. Sie wollte die Fahne anlässlich des „Christopher Street Day“, der landesweit am Samstag unter Schirmherrschaft von Sozialministerin Dagmar Ziegler (SPD) stattfindet, auch auf dem Uni-Campus hissen. Als Grund für das Verbot nannte das Präsidialbüro der Universität, dass „die Außenwahrnehmung der Hochschule in ihrer Gesamtheit vornehmlich auf hochschulpolitische Themen beschränkt sein sollte“. Weiterlesen…
Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Vertretern der GEW, des FSK und des Asta Marburg.
Wann? Donnerstag 10.04.2008, 20 Uhr Wo? Hörsaalgebäude, Raum 115
Dabei geht es unter anderem um die Fragen: Autoritäre Strukturen an der Uni? Welche Mitbestimmungsmöglichkeiten haben Studierende?
Wochenendseminar: Einführung in den Marxismus Mit: Dr. Jens Wissel (Teamer)
Der Landesausschuss der Studierenden (LASS) in der GEW Hessen veranstaltet vom 25.4. bis 27.4. ein Einführungsseminar in den Marximus, das sich an interessierte Studierende richtet. Die Einführung findet im Rahmen eines Wochenendseminars in Frohnhause (in der Nähe von Gießen) statt. Bei dem Seminar soll in die Grundkategorien und -begriffe des Marxismus eingeführt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Weitere Informationen sowie einen Reader erhalten die TeilnehmerInnen nach der Anmeldung
Wann? 25.4.2008 (17Uhr) bis 27.4.2008 (14 Uhr) Wo? Altes Amtsgericht, Fronhausen (altes-amtsgericht-fronhausen.de)
Für die Teilnahme entstehen KEINE KOSTEN. Auch nicht für Nicht-GEW-Mitglieder! Anmeldung per Email bei: Florian.H.Hartmann@sowi.uni-giessen.de (vegetarisch und Allergien bitte angeben!)
gelesen auf lisa2.blogsport.de
Am 11. und 12. April regt sich was in fortress europe… und auch in Marburg.
Am Freitag, den 11. Aprill wird es einen Stadtspaziergang geben; verschiedene ehemalige und aktuelle linke Projekte und Häuser werden thematisiert.
Treffpunkt: 16.00 Uhr Botanischer Garten.
Anschließend wird es eine öffentliche Vokü geben, also bringt viel Zeit mit… weitere Infos dann vor Ort.